Winner "Work & Show" des RCS und CACT für "Querfeldein Esprit"

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Ich freue mich sehr über die tollen Erfolge, die Susanne Moll beim Schweizer Retriever Club in den letzten Wochen erzielen konnte! Mit einem CACT für die Apportierprüfung Klasse B (Open) und einem Prädikat "Vorzüglich" toppt sie noch ihren Siegerpokal für die Gesamtwertung "Work & Show" 2021!! Besonders glücklich machen auch die tollen Prüfungsergebnisse, die die Nachkommen dieser grandiosen Hündin in S-Chanf und Silvaplana erzielen konnten! Macht mal weiter so!!

Wir haben einen Neuzugang...."Gunsight's Hope"

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"Flashmount Teal" x "Troddenmills Full Throttle of Leacaz" *11.05.2021
Die kleine "Hope" bereichert seit einigen Wochen unser Rudel und ich freue mich auf viele schöne Jahre mit ihr. Vielen Dank liebe Anja, dass Du mir das Schätzchen anvertraut hast!!
In den nächsten Tagen erhält "Hope" oder auch "Hopsi" eine eigene Seite:-)

APD/A - volle Punktzahl für Kathrin und Liz:-)

Nach einem Jahr wie dem letzten haben wir alle gelernt, dass die Prioritäten im Leben keinesfalls im Bereich der Hundeprüfungen zu suchen sind. Und natürlich ist eine Dummy-A ja eigentlich NICHTS…
Schön und beglückend sind nämlich vor allem die guten Kontakte, die sich aus einem Wurf ergeben können, die guten Gespräche unter Corona-Bedingungen beim Waldspaziergang, die Gemüsesuppe und das Glas Wein im Winter auf der Terrasse nach ein wenig Hundetraining….was ich sagen will…eine Dummy-A mit voller Punktzahl mit "Liz" der Rakete und hochschwangerer Erstlings-Führerin wäre auch ein "Protz-Post" auf FB wert….wir freuen uns aber mehr darüber, dass es uns gut geht!

APD:A Liz

Keine Wurfplanung für 2021 und 2022.-(

Ich habe mich entschieden, mit "Querfeldein Esmee" keine weiteren Wurf zu machen. Hierfür verantwortlich ist zum einen das ED-Ergebnis eines Junghundes aus dem F-Wurf, der zwar offiziell mit Grenzfall/frei ausgewertet wurde, der jedoch in der computertomografischen Untersuchung im Alter von 14 Monaten einen "fragmentierten Processus Coronoideus " zeigt.
Aufgrund dieses Befunds habe ich bei "Esmee" eine zweite CT durchgeführt, die jetzt im Alter von knapp 5 Jahren einen leichte Sklerosierung im Bereich des Coronoids zeigt. Das ist aus tiermedizinischer Sicht ein interessanter Fall, da das Ellbogengelenk im Alter von 3 Jahren (vor dem ersten Wurf) comutertomografisch noch völlig unauffällig war. Es ist theoretisch möglich, dass dieser Befund tatsächlich durch eine starke Belastung entstanden ist, allerdings ist eine genetische Disposition zumindest sehr wahrscheinlich.

Mein oberstes Ziel als orthopädisch spezialisierte Tierärztin war immer, ellbogen-gesunde Hunde zu züchten, weshalb ein weiterer Einsatz dieser ansonsten wunderbaren Hündin nicht mehr in Frage kommt.
Ich danke allen Welpeninteressenten, die sich im letzten Jahr für den nächsten Wurf interessiert gezeigt haben und helfe gerne bei der Auswahl von Alternativen.
Wie, oder ob es mit meiner Zucht weiter geht, ist noch unklar….
Womöglich doch mal wieder gelb???:-)
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Die süße Liz "Felizia vom Hirschthürl"(20.11.2005 - 02.08.2020)

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4. Geburtstag E-Wurf

Der E-Wurf wird heute 4 Jahre alt. Viele Hunde dieses Wurfes haben sehr gute Leistungsprüfungen abgelegt. Von 9 Geschwistern werden 4 jagdlich geführt und haben prima jagdliche Prüfungen abgelegt. 1 Hündin ist im Rettungshunde-Einsatz, 1 Rüde ist geprüfter Schulhund. Optisch ist dies einer meiner gelungensten Würfe, was sich in 4 x Formwert V niederschlägt….2 Hündinnen haben bereits Nachwuchs gebracht und wir sind gespannt, was die nächste Saison so bringen wird.
Am schönsten ist aber, dass sich zwischen den Besitzern der E-Hunde ein super schönes Verhältnis und gute Freundschaften entwickelt haben. Ich freue mich schon auf unsere kommenden Treffen, Ihr seid toll!

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(E-Wurf mit Omi "Felizia vom Hirschthürl", (14 Jahre)

Wurfabnahme F-Wurf

Die Wurfabnahme des F-Wurfs haben wir heute ohne Beanstandungen hinter uns gebracht…es geht in die Endrunde und auch wenn sie auf den Fotos aussehen, als könnten sie kein Wässerchen trüben, signalisieren sie jetzt in der 8. Woche deutlich, dass demnächst jeder seinen eigenen Menschen braucht..IMG_7810

Halbzeit F-Wurf

Ziemlich chillige Welpen…es gibt ein neues Fotoalbum mit den Bildern der 4. LebenswocheIMG_6241 Kopie

F-Wurf eine Woche alt

Bis jetzt war die Aufzucht des F-Wurfs ein Spaziergang. Esmee ist eine tolle Mutterhündin. Sie hat fast eine Woche die Wurfkiste nur fürs Nötigste verlassen und geht erst seit gestern wieder mit auf unsere Spaziergänge. Alle Welpen hatten heute morgen ihr Geburtsgewicht verdoppelt und es gibt jetzt eine eigene Seite für den F-Wurf.IMG_5986noch verbringen sie die Tage hauptsächlich mit Trinken und schlafen…

Geburtstag C-Wurf

Zum 7. Geburtstag Alles Gute Clara, Cara, Cora, Chili, Chaplin und Chai! Es ist toll, dass es Euch allen gut geht! Chailwelpe

Querfeldein Ewen gewinn den RCS Alpencup

Ich bin mächtig stolz auf unsere Ines, die mit ihrem Ewen den "Alpencup" des Schweizer Retrieverclubs gewinnt. Ewen ist nicht nur ein ausnehmend schöner Rüde sondern immer leistungsbereit. Er zeigt einen super Style ist dabei jedoch jederzeit absolut steady und angenehm im Umgang. Ein Traumhund, für dessen solide Ausbildung ich Ines nur danken kann. Macht mal weiter so! image1

F-Wurf ist da!

Ich freue mich sehr über meinen F-Wurf, der Sonntag nachmittag geboren wurde. 6 Hündinnen und 1 Rüde, alle gesund und bei gutem Appetit. Esmee fühlt sich wohl, will die Kiste im Moment noch nicht verlassen und hat gut gefrühstückt. Details und Fotos finden sich demnächst auf der Seite des F-Wurfs.
Die Welpen sind bereits alle vergeben.

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Tag 21 ...Esmee ist trächtig

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Die heutige Ultraschalluntersuchung zeigt mehrere Fruchtanlagen. Eine genaue Anzahl ist per Ultraschall nicht zu bestimmen, allerdings rechne ich mit einem normal großen Wurf.

Update F-Wurf

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Querfeldein F-Wurf (Querfeldein Esmee x Gundog's Choice Coke) ist auf den Weg gebracht…
Erwarteter Wurftermin 27.08.2019
Daumen drücken!

Bei Interesse and einem Welpen aus dieser Verpaarung melden Sie sich bitte per mail unter querfeldein@icloud.com
Ich erwarte einen rein schwarzen Wurf passionierter Arbeitshunde für den jagdlichen oder auch anderweitigen Einsatz mit besten Anlagen und gesundheitlichem Hintergrund. Weitere Informationern, Stammbaum und Bilder finden sich auf der Nachzuchtseite "Wurfplanung".

Einsatzgebiete meiner Hunde (Teil 3)

Anke Werner, passionierte Hundeführerin sowohl im jagdlichen als auch sportlichen Dummy-Bereich über "Querfeldein Enero"…Familienmitglied, Freund, Dummyhund und Jagdbegleiter......

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Querfeldein Enero kam vor gut 3 Jahren zu uns, nachdem unser erster Hund gestorben war. Neben ihm gibt es noch einen zweiten Hund in unserer Familie. Kobe, ein heute 10jähriger Labradorrüde, der ebenfalls Familienmitglied, Freund, Dummyhund und Jagdbegleiter ist.
Ich betone diese 4 Einsatzgebiete (Ich weiß gar nicht so richtig, welches Wort man dafür am besten verwendet!), weil sie für uns gleichermaßen wichtig sind.
In erster Linie ist ein Hund bei uns Familienmitglied. Er ist Teil unsrers Lebens, fester Teil unseres Tagesablaufs, nimmt einen großen Teil unserer Zeit in Anspruch und das Leben wird mit und rund um ihn geplant. Er lebt mit uns und ist meist immer in unserer Nähe.
Unsere Hunde sind unsere Freunde, Vertraute und Seelentröster. Wer je einen Hund besessen hat weiß, was ich meine, denn es ist nur schwer auszudrücken und wird von Nichthundebesitzern oft mißverstanden.
Der Labrador Retriever wurde ursprünglich einmal für die Jagd gezüchtet. Es ist eine noch recht junge Rasse, dessen Zuchtbuch noch nicht einmal ein Jahrhundert alt sind.
Eno ist ein Labrardor aus Arbeitslinien. Arbeitslinie heißt, daß seit Generationen dorthin gezüchtet wird, daß diese Hunde Merkmale ausprägen, die der Arbeit am Wild förderlich sind. Diese sind natürlich gute Apportieranlagen, vorzügliche Nasenarbeit, Weichmäuligkeit, hohe Arbeitsfreude, Geländehärte und Freude mit dem Hundeführer zusammen zu arbeiten (will to please).
Arbeiten kann man mit seinem Labrador am grünen Säckchen, der sogenannten Dummyarbeit und am lebenden, aber vorrangig totem Wild im Rahmen der Jagdausübung.
Wir bilden jeden Hund auf beiden Gebieten gleichmaßen aus. Die Liebe zur Arbeit mit dem Hund hat uns vor Jahren zur Jagd gebracht. Zunächst nur als Hundeführer und dann als Jagdscheininhaber führen wir die Hunde auf Niederwildjagden und heute auch zur Totsuche am Riemen (Schweißarbeit). Dort sind sie ein unersätzlicher Teil der Jagd und heben sich besonders bei der Wasserarbeit hervor! Sie warten ruhig am Fuß und beobachten das Jagdgeschehen, apportieren die Enten auf Kommando und stöbern auch solange unermüdlich nach angeschossenen Enten im Schilf, bis sie sie gefunden haben und lebend zum Hundeführer bringen, der diese dann vorschriftsmäßig erlöst. Um das zu ermöglichen, bilden wir die Hunde aus und führen sie auf jagdlichen Prüfungen wie Jugendsuche, Brauchbarkeit nach § 6+7, der Verbandsprüfung nach dem Schuß und zur Bringtreue am Fuchs. Unsere Hunde haben viel Freude an der Ausbildung. Wir ersetzen Zwang mit Freude und konnten bisher immer beste Prüfungsergebnisse erreichen. Eno hat seine Ausbildung mit knapp 3 Jahren abgeschlossen und steht nun dem Jagdhundenachwuchs als
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Vorbild zur Verfügung. Ich unterstütze die Jägerschaft im Rahmen der Jagdhundeausbildung und trainiere bis zum Herbst ehrenamtlich den Welpenkurs mit zur Zeit 8 Welpen unterschiedlichster Jagdhunderassen. Eno und Kobe begleiten mich zu jedem Training und unterstützen unsere Erklärungen und Übungen durch tatkräftige Demonstration. Die Kurse sind aufbauend, so daß wir die nächsten 2 Jahre Nachwuchshunde bis zur VPS/VGP trainieren werden.
Da die jagdliche Ausübung doch sehr begrenzt ist, trainieren wir die Hundeauch regelmäßig in der Dummyarbeit. Zum Zweck der körperlichen und mentalen Auslastung ersetzen wir dort Wild mit grünen Leinensäckchen (Dummys) und trainieren die Merkfähigkeit, die Nasenarbeit, die Suche und die Lenkbarkeit. So ist es später möglich, den Hund in ein ihm fremdes Gelände zu schicken , in ein durch ein mit kleinem Radius gekennzeichnetes Areal zu lenken und dort ein Dummy suchen zu lassen, welches er sofort aufnimmt und auf direktem Weg zum Hundeführer zurückkommt und dort mit weichem Maul ausgibt. Aufgrund von Entfernung, Geländegebenheiten, Wind, Stand der Sonne und vielen anderen Faktoren ist jede Aufgabe neu und kann unzählig variiert werden. Der Hund wird immer wieder neue Dinge lernen. Aufgrund unbeschränkter Möglichkeiten wird das Training nie langweilig und eigentlich lernt der Hund nie aus.
Das macht die Arbeit mit dem Hund sehr spannend und interessant, fördert das Vertrauen und die Teamfähigkeit und es ist ein unbeschreibliches Gefühl, gemeinsam mit seinem Hund Aufgaben zu lösen und dabei vom Glanz in den Augen des Hundes begleitet zu werden. Die Dummyarbeit unterstützt die jagdliche Ausbildung des Hundes, da in vielen Übungen Wild durch ein Dummy ersetzt werden kann und der Konsum an nötigem Übungswild dadurch stark reduziert wird.
Aber auch für Nichtjäger bietet die Dummyarbeit eine tolle Möglichkeit, den Hund gemäß seiner Anlagen zu beschäftigen und auszulasten. Hier gibt es tolle Prüfungen (Workingtest) mit 3 unterschiedlichen Schwierigkeitsklassen, wo keine Aufgabe der anderen gleicht und der Trainingststand des Hundes überprüft werden kann.
Weil Eno und Kobe Familienmitglieder sind und uns größtenteils auf jedem unserer Schritte begleiten, war Kobe viele Jahre lang ein vorzüglicher Reitbegleithund und auch Eno hat mein Pferd das erste Jahr mehrmals wöchentlich auf Spaziergänge begleitet. Leider lebt das Pferdchen nicht mehr, ansonsten bin ich überzeugt davon, daß auch aus Eno ein toller Reitbeleithund geworden wäre.
Da ich nach Nessis Tod ein leidenschaftlicher Läufer geworden bin, teilen die Hunde nun auch dieses Hobby mit mir. Man könnte auch Canicross dazu sagen, aber ganz so ein hohes Tempo wie auf den Wettkämpfen gezeigt wird, steuern wir dann doch nicht an. Canicross bedeutet das Joggen in hoher Geschwindigkeit in einem Mensch-Hunde-Team abseits von Straßen querfeldein durch unwegsames Gelände. Hund und Mensch sind durch eine Führleine mit Panikhaken verbunden, die am Hüftgürtel des Läufers verbunden ist. Die Hunde tragen ein spezielles Zuggeschirr und laufen vor dem Läufer. Man kann es sich vorstellen wie das Gespann eines Hundeschlittenteams, nur daß die Hunde keinen Schlitten sondern den Läufer ziehen. Sie lassen sich auf Kommando rechts und links lenken und laufen durchgehend viele Kilometer bis sie ein anderes Kommando erhalten.
Unser Tempo läuft sich bei einem durchschnittlichem Joggingtempo ein und die Hunde ziehen auch nur durchschnittlich. Für mich zählt das Laufen an sich, der Spaßfaktor und sehe es als Konditionstraining für die Hunde und mich. Für Wettkämpfe müssten wir wohl noch so einiges trainieren!
Nach Lesen dieses Textes hat man sicher einen guten Einblick in unser Leben mit Kobe und Eno erhalten können und versteht vielleicht, warum wir in diesen unsere Familienmitglieder, Freunde, Dummyhunde und Jagdbegleiter sehen. Wir haben zwar auch noch unsere Arbeit und ein paar wenige Hobbys ohne Hund, aber dies dient lediglich dazu, den Hunden ausreichend Ruhemöglichkeiten und Verschnaufspausen einzuräumen! "☺